Neuigkeiten:

«Träumst auch Du von einer schönen Zukunft? Dann denk dran: ‹Auf die Revolution warten ist Quark›. Zum Glück können wir uns dabei die Beine vertreten, mal ‹den Blick auf alle Ebenen schweifen lassen›. Komm vorbei, denn ‹wer eine Sache nicht untersucht hat, hat kein Recht, mitzureden› oder so – und weil es ‹gnadenlos unerträglich› gut wird.»

Die arranca! wird 50. Das wird gefeiert. Mit allem Pipapo. Theory, Drugs and Rock'n'Roll!

19.11.2106, 23:00 Uhr | Mensch Meier | Storkower Straße 121 | 10407 Berlin

Wir wollen uns in der kommenden Jubiläumsausgabe (#50) der arranca! einem schon seit der Nullnummer wichtigen Thema und besonderem Merkmal unserer Zeitschrift widmen: den Verbindungen zwischen Alltag, Kunst, Kultur und Politik.

Der neoliberale Umbau und die technologische Entwicklung der letzten Jahrzehnte haben Kunst und Kultur einem rasanten Wandel unterworfen.

Wie haben sich die Produktionsverhältnisse von Kunst und Kultur in den Zeiten des Internets gewandelt? Wie sieht die Kulturindustrie heute aus? Ist heute jede*r ein*e Künstler*in? Was bedeutet die neoliberale Forderung nach Kreativität? Worin besteht die politische Schlagkraft von Kunst? Ist ‚gute’ Politik immer auch Kunst? Wie nutzen der Staat, Banken und Unternehmen die Kunst für ihre Interessen/Ideologien? Bedeutet der erweiterte Zugang zu künstlerischen Ausdrucks- und Verbreitungsmöglichkeiten eine wirkliche Demokratisierung der Kultur? Schafft uns die Kunst neue Wege, abseits der Norm wahrzunehmen? Ist das Selfie ein narzisstischer oder ein identitätspolitisch künstlerischer Akt?

Liebe Leser*innen,

Form follows function: Organisierung hat sich den historischen Aufgaben zu stellen.

Die derzeitigen Flucht- und Migrations-bewegungen sowie das Scheitern von Syriza in Griechenland fordern eine praktische Überprüfung der politischen Konzepte. Vor diesem Hintergrund komplettieren wir mit der -a--rran-ca!-Ausgabe #49 die Doppelausgabe zur Organisierungsfrage. In unserer Einladung zum Mitmachen hatten wir festgehalten, dass es darum geht, vom Stand der aktuellen Kämpfe aus zu denken. Wir hatten euch deshalb gefragt, wie eine politische Praxis aussieht, die unsere Kritik gesellschaftlich wirksam werden lässt. Auch diesmal haben wir verschiedene Antworten bekommen.

Schon im dritten Jahr hintereinander überstürzen sich die Dinge wie zuletzt wohl nur 1989, und uns bleibt wenig übrig als dem Prozess so gut es eben geht zu folgen. Dass wir das nicht nur selbstbezüglich, sondern sogar mit grenzüberschreitender Reichweite tun können, liegt an der Initiative, die wir 2012 mit der Gründung des Blockupy-Bündnisses ergriffen haben: noch heute verdichtet sich in ihm, was eine linke aktivistische Antwort auf die Krise der herrschenden Verhältnisse werden könnte. Dass das nicht gereicht hat, wissen wir selbst. Aber immerhin.
Auch wenn der unabsehbare Fortgang der Krise und die leider absehbare Eskalation schon im kommenden Frühling uns weiterhin nötigen, zunächst auf kurze Sicht zu entscheiden und zu handeln, liegt die Unumgänglichkeit einer auf längere Frist abzielenden strategischen Besinnung auf der Hand. Dabei geht es um unsere eigenen Möglichkeiten und um die weitere Ausrichtung unseres Organisierungsprozesses. Es geht aber auch um die Perspektiven der weiteren Linken. Es geht schließlich um die Auslotung der Chance, die Verhältnisse im Ganzen angehen und damit immerhin die Richtung ihrer Krise mitbestimmen zu können. Nicht nur in Deutschland, sondern in Europa und über die Außengrenzen der EU hinaus.

Organizing debate part II: Form follows function

In #48 we promised a continuation of the organizing debate within the radical left for the upcoming edition. In
between came the memorandum in Greece and the summer and autumn of migration – and likewise a new
quality of German dominance in Europe. We want to collect analyses and evaluations of what needs to be done when facing these developments. Our focus is most importantly to align forms of organizing with the requirements of the political situation.

Aktuelle Ausgabe:

arranca! #49: Form Follows Function. Eine Frage der Organisierung II

Editorial

Liebe Leser*innen,

Form follows function: Organisierung hat sich den historischen Aufgaben zu stellen.

Die derzeitigen Flucht- und Migrationsbewegungen sowie das Scheitern von Syriza in Griechenland fordern eine praktische Überprüfung der politischen Konzepte. Vor diesem Hintergrund komplettieren wir mit der arranca!-Ausgabe #49 die Doppelausgabe zur Organisierungsfrage. In unserer Einladung zum Mitmachen hatten wir festgehalten, dass es darum geht, vom Stand der aktuellen Kämpfe aus zu denken. Wir hatten euch deshalb gefragt, wie eine politische Praxis aussieht, die unsereKritik gesellschaftlich wirksam werden lässt. Auch diesmal haben wir verschiedene Antworten bekommen:

 

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