Organisierung

Die eigene Bedeutungslosigkeit verlassen

Ein Interview mit einer Aktivistin der Superlinken

Du bist Teil eines neuen Organisierungsexperimentes
in Österreich mit dem Namen Superlinke
bzw. Für eine Linke mit gesellschaftlicher
Bedeutung. Es ist klar, dass du hier in keiner
Weise als Repräsentantin sprichst, aber erzähl
doch mal: Wie bist du zu diesem Experiment
gekommen und was genau kann man sich
darunter vorstellen?

Erschienen in arranca! #43

Kontinuität und Bruch

Ein Interview über Seminare, Selbstschulungen und Gruppenprozesse mit FelS

Ein Interview über Seminare, Selbstschulungen und Gruppenprozesse mit FelS

Erschienen in arranca! #1

Einladung zur Zusammenarbeit von Gruppen und Einzelpersonen für das Entstehen einer radikalen, linken Organisation

Dieser Text dokumentiert eine Einladung seitens FelS zum Zweck der Gründung einer bundesweiten radikalen linken Organisation vom Januar 1993.

Erschienen in arranca! #0

La otra cara

Das andere Gesicht

Eine angenehme Stadt. Man sitzt im Taxi auf dem Weg vom Busbahnhof in die Außenbezirke, und der Taxifahrer - ein angenehmer Schwätzer wie in „Night on Earth" - erklärt, daß das, was die Zeitungen schreiben, Quatsch ist, daß Medellin nie eine Killermetropole war („ich weiß gar nicht, wie die auf dieses Wort kommen, Bruder") und daß die Geschichte mit Pablo Escobar sowieso nur eine dumpfe Geschichte einer Regierung in der Legitimitätskrise sei. „Die haben nichts mehr zu erzählen, und drum erzählen sie nur Mist, korruptes Scheißpack." Wir schwitzen, Arm aus dem Fenster, esto es la voz popular de Colombia.

Erschienen in arranca! #0

Organisationsreferat

gehalten von Rudi Dutschke auf der 22. Delegiertenkonferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes, 1967

Wir dokumentieren nachfolgenden Text nicht aus Hang zu hochtheoretischen Diskussionen, - das sollte vorweg gesagt werden. Auf der Suche nach Organisationsdiskussionen in der Geschichte der BRD-Linken sind wir auf wenige Texte gestoßen, die die Frage, jenseits von strukturellen Vorschlägen, behandelten. Meistens herrschte in den letzten 25 Jahren die Suche nach konkreten Antworten vor, und das indem auf das leninistische Parteimodell zurückgegriffen wurde. Das "Organisationsreferat" von Dutschke und Krahl dagegen ist von der Bemühung bestimmt, die Organisationsfrage aus den materiellen und sozialen Bedingungen der BRD heraus zu erklären.

Erschienen in arranca! #0

Partei und Bewegung

Interview mit Nelson Berrio, ehemaliges Mitglied des Exekutivkommitees der politischen Organisation A Luchar (Kolumbien)

Nelson Berrio war 1984-91 Mitglied des Exekutivkommitees von A Luchar, einer radikalen politischen Massenorganisation. A Luchar entstand 1984 während des Waffenstillstandes eines Teils der Guerilla mit der Regierung, damals unter dem konservativen Präsidenten Belisario Betancur. In der Organisation kamen so unterschiedliche Kräfte zusammen wie revolutionäre Christinnen, Marxistinnen, CamilistInnen, TrotzkistInnen und MaoistInnen. Die Organisation war ein Sammelbecken für die gesamte Linke, links von der Kommunistischen Partei.

Erschienen in arranca! #0

Thesen für eine Neukonstituierung der Linken

Das Ende des Realsozialismus ist kein Ende der Kämpfe um Befreiung. Die Bemühungen, die bestehenden Verhältnisse radikal umzuwälzen wird es immer wieder geben. Aus diesem Grund wird die nicaraguanische Revolution mit Sicherheit nicht die letzte der Geschichte sein. Es gibt auch heute emanzipatorische Bewegungen auf der Welt, die das .bestehende System (nicht unbedingt in diesem Jahrhundert) kippen können.

Erschienen in arranca! #0

Organisationsgeschichte

Text zur Organisationsfrage

In diesem Text soll der Versuch unternommen werden, einen groben, dokumentarischen Überblick über die verschiedenen Organisationsansätze der letzten 25 Jahre in der BRD zu geben (wobei hier kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden soll), da nur über das Ver-stehen schon praktisch erfahrener Ansätze die Sicht frei werden könnte für einen neuen Organisationsversuch.

Erschienen in arranca! #0

Arranca! Zu dieser Zeitung

ARRANCA, (span.): losmachen oder starten, anfangen, d.h. eigentlich im Imperativ: „leg endlich los". Wir legen los, weil wir es notwendig finden, für die Organisationsdiskussion jenseits der Vorschläge zum „Aufbau einer kommunistischen Partei" eine eigene Zeitung zu schaffen.

Erschienen in arranca! #0

Editorial

Anstoß. Von Poesiealben und Parteibüchern

Die neue arranca! ist da. Bis auf weiteres nicht an der Börse notiert, garantiert ohne Wahlwerbung und Schminktipps und leider immer noch ohne Überraschungssticker zum Rausnehmen und ins Sammelheft Einkleben.

So wie jedes mal also und natürlich trotzdem ganz anders als sonst. Neben zahlreichen Artikeln, die garantiert noch niemand gelesen hat, haben wir diesmal auch ein leicht modifiziertes Innen-Layout.

Erschienen in arranca! #35

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