Kultur

Regieren im Bildraum I - Jenseits der Fotoecken

Im Gespräch mit Tom Holert

In den letzten Jahren taucht der Begriff der Bildpolitik auch vermehrt in linksradikalen Kontexten auf. Doch was hat es auf sich mit Bildern, Affekten und einem möglichen strategischen Zugang dazu? Um diesen und anderen Fragen auf den Grund zu gehen, sprach die arranca!-Redaktion mit dem Kunsthistoriker, Publizisten und Künstler Tom Holert, der nicht zuletzt mit Regieren im Bildraum ein Standardwerk zu diesem Themenkomplex verfasst hat. Das Gespräch wird in den kommenden Ausgaben fortgeführt. In diesem ersten Teil widmen wir uns den ganz basalen Fragen rund um Bildlichkeiten.

Erschienen in arranca! #50

Träume von Gestern / Märchen von Übermorgen

Science Fiction im Kapitalistischen Realismus

Früher war alles besser, sogar die Zukunft. Können wir heute von den spacigen Utopien der 1960er lernen oder ist das alles Schnee von gestern? Ein Versuch zu Science Fiction als polit-philosophische Methode.

Erschienen in arranca! #50

Editorial

Liebe Leser*innen,

nun haltet ihr sie in den Händen, die arranca! #50. Dabei freuen wir uns nicht nur über unser Jubiläum und 24 Jahre kritische Auseinandersetzung, sondern auch darüber, mit dieser Ausgabe nach einer schwierigen Phase wieder einen regelmäßigeren Erscheinungsrhythmus zu haben.

In dieser Nummer widmen wir uns dem Themenkomplex Politik und Kultur, ein Thema, das die letzten 24 Jahre Redaktionsarbeit immer wieder begleitet hat. Wie schon in unserer Null-Nummer 1993 soll der Kulturbegriff dabei bewusst offen bleiben. Schon beim Formulieren unseres Aufrufs zur Mitarbeit an dieser Nummer stießen wir auf zahlreiche Facetten des Themas:

Erschienen in arranca! #50

arranca! #50: Brot und Bilder. Die Sache mit der Kultur.

Editorial

Liebe Leser*innen,

nun haltet ihr sie in den Händen, die arranca! #50. Dabei freuen wir uns nicht nur über unser Jubiläum und 24 Jahre kritische Auseinandersetzung, sondern auch darüber, mit dieser Ausgabe nach einer schwierigen Phase wieder einen regelmäßigeren Erscheinungsrhythmus zu haben.

In dieser Nummer widmen wir uns dem Themenkomplex Politik und Kultur, ein Thema, das die letzten 24 Jahre Redaktionsarbeit immer wieder begleitet hat. Wie schon in unserer Null-Nummer 1993 soll der Kulturbegriff dabei bewusst offen bleiben. Schon beim Formulieren unseres Aufrufs zur Mitarbeit an dieser Nummer stießen wir auf zahlreiche Facetten des Themas:

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...es war der Funke

Gedichte von Sante Notarnicola

Sante Notarnicola wurde am 15. Dezember 1938 in Süditalien geboren. Der Vater verläßt bald die Familie, die Mutter emigriert nach Norditalien, um dort, in Turin, das nötige Geld zu verdienen, um die Kinder zu ernähren. Kein ungewöhnliches Schicksal in süditalienischen proletarischen Familien.

Erschienen in arranca! #4

Sprache als Zuflucht

Notizen von Sarrionandia

"Ni ez naiz hemengoa" (wörtlich: Ich bin nicht von hier) lautet ein 1984 von Sarrionandia noch im Gefängnis geschriebenes Buch. Der 1958 in Durango geborene Baske wurde als 22jähriger wegen ETA-Mitgliedschaft zu 28 Jahren Haft verurteilt. 1985 gelang ihm jedoch, nach einem Benefizkonzert in einem Lautsprecher versteckt, die Flucht aus dem Gefängnis von Martutene. Seitdem lebt Sarrionandia, der im bürgerlichen Literaturbetrieb als einer der anerkanntesten Schriftsteller Euzkadis gilt, irgendwo auf der Welt in der Kladestinität. Erst jetzt wurde sein erstes Buch in Deutsche übersetzt. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Libertäre Assoziation veröffentlichen wir als Vorabdruck einige von uns zusammengestellte Notizen aus "Ni ez naiz hemengoa", das im August für etwa 20 DM im Buchhandel zu haben sein wird.

Erschienen in arranca! #4

"Vor diesem Hintergrund untragbar"

Linke, Kunst und Zensur - Text einer Hamburger Gruppe und ein Kommentar der Arranca!-Redaktion

Anlaß dieses Aufsatzes sind einige militante Eingriffe in den Kulturbetrieb der letzten Jahre, u. a. der Versuch, die Aufführung des Films „Terror 2000" in einem Berliner Kino zu verhindern. Die Aktivisten dieser oder vergleichbarer Aktionen gehören meistens zu marginalen, radikalen Minderheiten, die Bandbreite reicht von Blockaden, wie die des „Deutschsein"- Symposiums in Düsseldorf, über Beschädigungen, so geschehen bei sexistischen Ausstellungen in Hamburg, bishin zu Zerstörungen und Handgreiflichkeiten.

Der Artikel enthält ebenso eine Antwort der Arranca!-Redaktion auf den Text der Hamburger Gruppe.

Erschienen in arranca! #3

Die Wüste wächst

Notizen zu Kulturbegriff und Kulturkritik

Dies ist der zweite und abschließende Teil des in der Nullnummer begonnenen Artikels zum Begriff Kultur und seiner Kritik.

Erschienen in arranca! #1

Kultur

Notizen zu Kulturbegriff und Kulturkritik

„Kein Ausdruck bietet sich mehr an, der nicht zum Einverständnis mit herrschenden Denkrichtungen hinstrebte, und was die abgegriffene Sprache nicht selbständig leistet, wird von den gesellschaftlichen Maschinellen präzis nachgeholt."

Erschienen in arranca! #0

Wenn die Arbeit so ins Leben sickert

Das Projekt Kamera läuft! Ein kleines postfordistisches Drama untersucht den Wandel kultureller, kreativer, in der Regel un- oder unterbezahlter Berufe, die zu Modellen selbst bestimmter Arbeit stilisiert worden sind und werden. Das Projekt startete mit einer Befragung von KulturproduzentInnen nach der Methode der Arbeiterselbstuntersuchungen, wie sie postmarxistische, bewegungspolitische Strömungen in den siebziger Jahren entwickelten.

Erschienen in arranca! #31

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