Rapper reden lieber über Leben!

Sänger singen Lieder über liebe, Rapper reden lieber über leben, geben trägen Leuten kraft, sich zu bewegen.

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In den ‚Schwarzenghettos‘ der USA entstanden, hat Hip Hop innerhalb weni­ger Jahre einen unglaubli­chen Siegeszug angetreten und eine musikalische Entwicklung mitgemacht, die zu einer großen Viel­falt geführt hat - ob nun die Heavy-Rocker von Anthrax zusammen mit Public Enemy einen Song aufnehmen, der mit einer gehörgangstrapazieren­den Soundwand aufwar­tet, oder Guru von Gang­starr mit den Jazzlegenden Roy Ayers und Donald Byrd eine Platte produ­ziert, Miles Davis dem Hip Hop eine Scheibe wid­met... Dennoch war unter ‚Linksradikalen‘ in der brd Hip Hop lange als „Disco-Scheiß” verpönt, bis die revolutionskompa­tiblen Parolen in einigen Texten von Public Enemy Hip Hop Szene-fähig machten; auf einmal war Rap „die Musik aus den Schwarzenghettos, Sound­tracks zum Kampf ...”. So wird auf jeder ‚Szene-Disco‘ seit etwa zwei Jah­ren zu jedem Rap-Song die Faust gereckt, auch wenn es aus den Boxen “Fuck-you-motherfucker- pimp-pussy-bitch-lick- dick” tönt. Medienereig­nisse wie etwa Ice-T, dessen Platten überwie­gend von weißen Mittel­klasse-Kids gekauft wer­den, präsentierten zum richtigen Zeitpunkt die gewünschte Sex & Crime­Mischung und avancierten mit ihren Gewaltphanta­sien und frauenverachten­den Inhalten zu Mega­stars ...
Hip Hop ist nicht per se revolutionär, bietet jedoch die Möglichkeit, sich kul­turelle Ausdrucksformen anzueignen und mit gerin­gen Mitteln selbst zu pro­duzieren. Die langen Sprechtexte bieten die Chance, progressive und revolutionäre Inhalte zu verbreiten, und die Musik bringt Menschen zum tan­zen - gemeinsam. Den meisten Rappern aus den USA liegt es fern, über etwas anderes zu rappen als Knarren, Frauen, schwarzen Nationalismus oder Islam. Die Strömung des bewußten, nennen wir es ‚aufklärerischen‘ Hip Hop mit politischen und pädagogischen Ansprüchen ist klein aber bedeutsam. In vielen Län­dern hat sich mittlerweile eine eigene Hip Hop-Szene entwickelt: Eng­land, Frankreich, Schweiz, Italien, brd ...
In der letzten arranca! hat ein Interview mit vier italienischen Hip Hoppern einen Einblick in die itali­enische Szene gegeben ... Doch was ist in Deutsch­land los? Entsteht unab­hängig, unbemerkt und unbeachtet von der schla­fenden, altbackenen und kulturlosen „politischen Linken” eine „kulturelle Linke”? Die Hip Hop-Szene in Deutschland wächst in einem rasenden Tempo, und hat sie auch nicht ihren Ursprung in linksradikalen Zusammen­hängen wie in Italien, so ist ihre Ausrichtung ganz klar antirassistisch und antifaschistisch. Die Band­breite geht von sozialde­mokratisch-naivem wirwollenjaallezusammenleben-Geseier über sozialkri­tische bis zu linksradika­len Texten, manchmal gekonnt, manchmal unbe­holfen. Hier soll eine Aus­wahl der in den letzten Monaten erschienenen Hip Hop-Produk­tionen aus der brd vorgestellt werden, dabei geht es nicht um die Kommerz­Idioten-Rapper von den Fantastischen Vier oder irgendwelchem aus kultureller Ignoranz entstandenem Blödel-Rap von der Ersten Allgemeine Verunsicherung bis Frank Zander. Es geht um die Dj's, Rapper und Musiker, die sich im weite­sten Sinne dem Hip Hop verbunden fühlen, die meinen was zu sagen zu haben, gegen Sellout antreten und Groove haben ... the world is yours! Im Spätsommer 1992 erscheint der deutsche Polit-Hip-Hop „80.000.000 Hooligans” von der ehemaligen Polit-Fun-Punk­Combo Die Goldenen Zitronen, gemein­sam aufgenommen mit IQ und Easy Business - die „Szene” spitzt die Ohren, etwa zeitgleich wird „The Vinyl Call” von dem nun in Hamburg ansässigen New Yorker IQ Gray veröffentlicht. Daß der ex-”Poor righteous teacher”-Rapper nicht auf Deutsch rappt ist erstmal logisch, doch seine Songs legen dennoch einen Schwerpunkt auf die politische Situation in der brd und musikalisch hält die Scheibe dem internationalen Vergleich stand. Der Anfang ist gemacht (auch wenn es nicht wirklich „der Anfang” war, so kam doch deut­scher Hip Hop erstmals aus den Underground-Kreisen raus ...). Dann erscheint ,,Fremd im eignen Land” von Advanced Chemistry (über Erfahrungen v,on Afro­Deutschen und Ausländern in der brd) und landet für deutsche Hip Hop-Dimensionen einen kleinen Hit.

Die neue Maxi „der letzte Waltzer” der auf Kölsch rappenden RUDE POETS arbeitet sich gerade die Indie-Charts hoch, zu hören sind 3 Songs und zwei instru­mental-Versionen (die sind übrigens oft dabei, damit jeder/jede auch selbst rappen kann). Die RUDE POETS bewegen sich zwischen schnellem Raggamuffin und Rap und sind eindeutig von der bri­tischen Hip Hop-Szene beeinflußt (obwohl sich UK-Hip Hop nicht so gut verkauft hierzulande, sind britische Ein­flüße in der Szene sehr stark). Ihre Texte sollen „sozial engagiert” sein - was immer das sein mag, ich hoffe die des Kölsch mächtigen wissen es ihnen zu danken. Mit „Amazoon Chainsaw Massacre” sind die RUDE POETS auch auf „JOINING FORCES VOLUME 1” zu finden.

Das Projekt (sie wollen kein Sampler sein) stellt fünf Gruppen mit schnellen Beats und Rhymes vor. Leider sind kaum deutsche Texte zu hören, denn die mei­sten MC's der brd-Hip-Hop-Szene rappen auf Englisch - nicht daß ich die deut­sche Sprache besonders musikalisch fände, doch Hip Hop ist ein Medium, und so sollte jeder, der etwas zu sagen hat, es am besten in seiner Sprache tun. Von den weiteren auf dem Sampler ver­tretenen Gruppen ist noch erwähnenswert, weil wunderschön, der Raggamuffingutelaunecalipso „Mr Brown” von FEWD und No Remorze aus Bremerhaven (kurdisch-deutsch-us-amerikanisch-nordirisch) mit schnellem aggressivem Hard­Core Polit-Hip Hop. Mit „Complaint to those who sold out Hip Hop” wenden sie sich gegen die Kommerzialisierung des Hip Hop. Über No Remorze kom­men wir zu einem anderen Sampler:

“KILL THE NATION WITH A GROOVE” – auf dem No REMORZE mit „Killa Squad”, zu hören sind: hart und gut. Sonst sind noch HIGH mit einem stilistisch gut gerappten, aber sonst eher langweiligem Song, ABSOLUTE BEGINNERS mit einem deutschsprachigen anti-Bullen-Song (textlich klingen sie wie autonome Oberschüler ...), READYKILL harter Britcore) und AJ BIG TALKS and the DJ vertreten.

2 BIAS aus dem Karoviertel rappen auf Deutsch gegen die Drogen in ihrem Viertel und kritisieren die Hausbesetzerszene, aus der sie anscheinend selbst kommen, 2LO tönt großspurig „How to kill a sucka” - die Musik ist gut, die Sam­ples auch, nur die Stimme ist etwas schwach und öde. Der absolute High­light auf dem Sampler ist ganz klar CORA E — Kieler Female-Rapp — und eine der Knüller der deutschen Hip Hop-Szene! Ihr „Swift” handelt von einem Freund, der zum Bund muß ... (Holidays in Somalia).

Weiterhin sind zu hören Advanced Chemistry mit „Fremd im eigenen Land“, IQ mit einem Remix von „Sensimilla“ und EASY BUSINESS mit einem Remix von „Save the Kids”. KILL THE NATION WITH A GROOVE gehört auf jeden Fall zu denabsolut empfehlenswerten deutschen Hip Hop-Scheiben.

Solches will ich von einem anderen Sampler, „THAT'S REAL UNDERGROUND”, nicht unbedingt behaupten. Herausra­gend sind nur die zwei Songs von NO REMORZE (sie scheinen auf jedem Samp­ler vertreten zu sein) - doch dafür wer­den die Ohren von den „COOLEN SÄUEN”, einem kläglichen Fantastische Vier-Ver­schnitt aus Köln, arg strapaziert. Eine kleine Textprobe:
„Vorsicht, der Ausbruch der DCS - Die Coolen Säue - also mach keinen Stress. Die vier Typen aus Köln - die DCS-Posse‑ versuch' nicht dich mit uns zu messen sonst liegst du in der Gosse, denn wir sind was wir sind, nein wir werden nicht schwindeln. Piss' du dich jetzt an, hau ab und kauf dir Windeln. Zu viert reimen wir als Coole Säue vereint: über uns und alles was uns reimenswert erscheint.”

Na denn Gute Nacht! State of Depart­mentz stellt 3 Songs vor, „Auf der Jagd nach dritter Oktober” ist ganz gut, sonst manchmal schlechte, machmal gute Pas­sagen. Außerdem zu hören: Such a Surge, ein relativ schlechter Heavy Metall-Rap-Crossover (doch das Vorab­tape der nächsten Maxi „Gegen den Strom” ist besser) und 2 LO - auch auf Kill the nation with a groove vertreten, und die Kritik bleibt die gleiche, obwohl es sich um andere Songs handelt.

Vorwurf von allen Seiten an das Labe:l „ THAT'S REAL UNDERGROUND“ ist nur auf CD erschienen und das, obwohl die Vinyl-Scheibe eine wichtige Grundlage der Rap-Musik ist und die Musikindustrie versucht, sie zu töten (dann wird es Platten nur noch teuer und für DJ's geben -alle müssen sich CD-Player kaufen – der CD-Preis soll auf 40-50 DM angehoben werden; kein Scratchen mehr, kein Üben zu Hause für jede/n ...).

Die gesamte Hip Hop Szene startet „SAVE THE VINYL“-Kampagnen und den vermeintlichen Underground-Sampler gibt es nur auf CD?

MIC FORCE aus Wiesbaden (Roots: Türkei, Portugal und Sri Lanka) haben mit „Fuck You Skin“ ihre erste Maxi vorgelegt. Außer dem Titel-Track ist auch noch der türkisch-englische Rap „Buda Benden“ zu hören. Beide Songs arbeiten mit harten Beats und Samples, „Buda Benden“ hat durch Samples aus einem Ibrahim Tatlises Song einen orientalischen Klang.
Das Cover ziert ein Foto auf dem ein Skinhead mit Hilfe eines Baseballschlä­gers und einer Knarre in einen ange­brachten Zustand versetzt wird - auf einer Wand im Hintergrund ist „Nazis raus” zu lesen. „Selbstverteidigung ist keine Gewalt sondern Intelligenz”, so MIC FORCE, die zusammen mit deutschen antifaschistischen Gruppen gegen Faschismus kämpfen wollen. Offen bleibt allerdings dann, warum sie gleich zweimal einen „ blueeyed devil”-Spruch in ihren Text übernehmen (Hey ich habe blaue Augen, bin auch Nicht-Deut­scher, kämpfe gegen Faschismus und für eine befreite Gesellschaft!); alles in allem trotzdem eine der besten in der brd pro­duzierten Rap-Scheiben (vor allem „Buda Benden”) !

Aus Nürnberg kommen KING SIZE TER­ROR; KST sind hauptsächlich der Türke INCREDIBLE AL und der Halbperuaner CHILL FRESH. Sie hatten bereits Mitte '91 eine LP (THE WORD IS SUBVERSION) vorgelegt, ihr Stil ist Hardcore, doch keine US- Kopie, sondern Auseinandersetzung mit deutschen Themen. Während auf der LP gute Songs mit guten Texten (z.B. „Re­unifuckation”), aber auch eher blödsin­niger Pseudo-Kram zu hören war, ist ihr neues Programm nicht mehr so sucker­fuck-off-blabla-durchsetzt. Auf der Maxi „Defol Dazlak” sind eben dieser türki­sche Anti-Nazi-Rap und ein englisch­sprachiger Hardcore-Song zu hören, die mir immer besser gefallen.

ANARCHIST ACADEMY, aus Lüdenscheid und Iserlohn, legen mit „Am Rande des Abgrunds” 20 Stücke, linksradikalen Hip-Hop mit Groove, vor. Auch wenn die Beats besser sein könnten, sind ihre Texte sicherlich No. 1 in der deutsch­sprachigen Hip-Hop-Szene.

(Education + Entertainment = Edutainment).

Dies führte zu einem Auftrittsverbot in allen „städtischen und öffentlichen Ein­richtungen der Stadt Lüdenscheid”. Die Platte ist trotz einiger schwacher Titel empfehlenswert. `Nuff respect für Nihat Irken und I3abak Soltani für den tür­kisch-persischen Rap „Wir sind Brüder”. Zur Gewaltfrage? „ Wir lassen uns von denen keinen Vorwurf machen, die den Artikel 16 verändern wollen und sich weigern, Armut als Ausdruck politischer Repression anzuerkennen, an deren Zustandekommen die heutigen Wohl­standsstaaten eine Hauptschuld tragen.“
Von Teilen der Hip Hop-Szene werden sie gedissed (nicht akzeptiert, mit abfälli­gen Bemerkungen versehen), da sie auf Jams nicht zu hören waren und mit Har­dcore-Bands zusammenarbeiten... mei­ner Meinung nach blödes Puristen-Gefa­sel.

CPS und JAMBALAYA TRIBE aus Berlin-Kreuzberg teilen sich eine Maxi; auf der einen Seite sind gleich drei Versionen des CPS-Song „2 Gather” und auf der anderen zwei Versionen von JAMBALAYA TRIBE „Provocation”. Die Mitglieder bei­der Crews überschneiden sich teilweise und alle zusammen und noch viele mehr sind P-PACK ...
,.Das P-Pack ist eine Crew von MC's, Musikern, Drs, Technikern, Programmie­rern, Plattenhändlern eine Crew von 28 Leuten aus verschiedenen Altersgruppen, mit verschiedenem Background, ver­schiedener Nationalität, aber mit ähnli­chen Ideen und Gefühlen. Alles, was wir wollen ist, ein bißchen mehr Kontrolle darüber zu haben, was mit unserer Musik passiert. ...daß nicht nur Leute an dieser Musik Geld verdienen, die eh schon genug haben. ...daß ihr euch diese Platte anhört. Dies ist keine Lösung... aber ein Anfang!” Es stehen auch noch viel mehr gute Sachen im der Platte bei­gelegten Infoblatt ... „Provocation” finde ich trotzdem eher langweilig, aber der CPS-Song ist gut! Vor allem live sind die Kreuzberger Lokalstars empfehlenswert; wesentlich härter als auf Platte und mit Horden von Musikern auf der Bühne (zumindest für 'nen Rap-Act...). Schade, daß auch sie auf Englisch rappen, wo sie doch sooo viel zu sagen haben.

WEEP NOT CHILD haben mit „Hoyers­werda to Rostock” eine EP mit 6 Stücken vorgelegt, die bis auf den Title­track in die jazzige Richtung geht. Sehr schön sind die beiden Songs „introduc­tion to Jazz” und „You know how to get down”. Die Texte handeln meist vorn Leben in Deutschland, Rassismus und Faschismus sind allerdings eher Durch- schnittssozialkritischuswrassismusechtnichtguthey. Für Leute, die jazzigen Hip Hop Crossover mögen, ist die Scheibe musikalisch zu empfehlen.

Das deutsche Hip Hop-Pionier-Label Bi.yrz VINYL veröffentlichte mit „Blitz Mob” einen musikalisch durchweg guten Sampler, auf dem neben KAos und SBG auch drei Crews aus der brd - LSD, C.U.S. und ÄI-TIEM, alle aus Kölle zu hören sind.

LSD, die bereits eine mit Lorbeeren überschüttete LP veröffentlichten, sind auf ein Duo geschrumpft (der Rest nennt sich auch LSD und macht weiter ...) und bringen mit „Ohne Warnung” ein gutes Hardcore-orientiertes Stück mit teilweise blödem Text: „wie Willy Brandt versetz' ich Dich in den Ruhestand”. Nice, groovy & funky „Das Gesetz des Dschungels” von C.U.S.; „Konsumieren und sonst nix” vom Äi-Tiem rapt heavy­funkig durch die Landschaft der Werbe­parolen ... wobei es erstaunlich ist, daß das ÄI-TIEM solche Texte hinkriegt, bis­her waren sie als Pubertär-Rapper durch ihre schwachsinnigen Texte aufgefallen.

Die ABSOLUTE BEGINNER aus Hamburg haben eine EP, „Gotting”, vorgelegt (4 Stücke + Instrumental-Version) die sich hören lassen kann! Textlich und musika­lisch sind sie gereift, und haben ihre Unbeholfenheit, die auf „KILL THE NATION WITH A GROOVE” zu hören war, überwunden.

Mit „Dies ist nicht Amerika” wenden sie sich gegen das Kopieren des Gang­ster-Gehabe und jeden Mode-Trends aus den USA, auch die restlichen Songs sind textlich und musikalisch (bis auf ein paar Schnitzer) gut. Die Hamburger zei­gen sich auch sonst engagiert (in den Wohlfahrtsausschüssen ... schönen Gruß!) - auf jeden Fall empfehlenswert. Sie sind wie WEEP NOT CHILD und „KILL THE NATION WITH A GROOVE” auf BUBACK RECORDS, einem Hamburger Label an dem die Goldenen Zitronen beteiligt sind, erschienen (Gruß an Ale, viel Erfolg), was ich unbedingt erwähnen will, da ihr ein Ohr für ihre Neuveröf­fentlichungen haben solltet ...

So z.B. für MARIUS No.1 und CORA E „Könnt ihr mich hören”, CORA E rapt jetzt auf Deutsch, was sie mir gleich noch viel sympathischer macht. Drei verschiedene Songs (+3 instr. bzw. a capella-Versionen) sind auf der Maxi und bestätigen meinen Eindruck von „Swift”: CORA E ist die kommende Stimme im deutschen Rap!

Kurz vor Redaktionsschluß trudelte noch „HIP-HOP HURRA”, Rap gegen Rechts/ein Prinz(!!!)-Sampler ein.
25 Gruppen mit 26 Songs sind zu hören, außer ein paar Altbekannten auch viele neue Crews. DCS haben sich musikalisch deutlich verbessert, FRESH FAMILEE sind mit einem älteren, recht holprigen Track vertreten. Mit RHEINREIME und DAS DUALE SYSTEM sind zwei Gruppen zu hören, in denen (Ex-??)RUDE POETS-Mitglieder ihre Finger (respektive Stimmen) drin haben; RHEINREIME sind auch die freudige Überraschung auf dem Sampler (kölsch-türkisch-italienischer Rap), zusammen mit TCA (Microphone Mafia) + einem schönen langsamen Stück von ERIC XL SINGLETON. Zwar ist der Sampler insgesamt weniger span­nend als erwartet; (einige Stücke sind auch kein Hip Hop, sondern Hardcore mit Sprechgesang), aber dennoch ein ganz netter Überblick.

Tja, alles war das nicht, Sorry an ISLAMIC FORCE, N-FACTOR, VIBE TRIBE, und all' die anderen, deren Platten ich nicht bekommen habe, und die hier nicht auftauchen.

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Erschienen in arranca! #2

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