Nicht immer, aber immer öfter

Ein Versuch über Kicks

DruckversionEinem Freund oder einer Freundin senden

Der Alkohol ein Teufelswerk
ein Jeder spricht darüber
doch meistens trifft man
diese dann
betrunken in der Altstadt wieder

You can’t run
and you can’t hide
when habit turns
to necessity

 

Benutzung- Mißbrauch

Gebrauch- Gewöhnung

„Ihr könnt ja auch so lustig sein!" hieß es neulich aus dem Mund eines Freun­des anläßlich einer Feier ohne Alkohol. Und „so", hieß nüchtern.

Aus gegebenem Anlaß hier also einige Gedanken zu unserem Umgang mit „Mami's kleinen Helfern".

Denn ALLE trinken oder kiffen oder holen sich ihre kleine Flucht, ihren trau­rigen Trost sonst woher, aber über die Konsequenzen für die, die nicht damit umgehen können, für die Gewohnheit zu Notwendigkeit wird, über die Konse­quenz für jene wird nicht geredet.

Nicht mehr tragbar für den „Zusam­menhang", sei es die Beziehung, die Freundschaften oder die Gruppe. Ter­mine verpennt, Papiere verschlampt, Leute im Stich gelassen, den Falschen das Falsche erzählt - Fuck you, you're out!

Wir wollen nicht zuletzt auch Anstoß geben, unseren Umgang mit Drogen und nicht das Umgehen von Drogen zu überdenken. Denn wer würde den befreienden oder auch nur „drucklösen­den" Moment eines Besäufnisses bestrei­ten wollen. Wer würde andererseits bestreiten wollen, daß der Dauerzustand „besoffen" alles andere als befreiend ist. „Grundsätzlich ist die Haltung des Blues ja nun zu den Drogen sozusagen positiv. Wir finden, daß der neue Faschismus sich stark in den Seelen der Leute und uns niederschlägt. Drogen sehen wir als eine Möglichkeit, die Welt ' anders zu sehen und zu erleben, als wir es gelernt haben. Das halten wir für einen ersten Schritt, dann auch anders zu leben. (..) Unsere versteinerte Innen­welt, unsere begrabenen Gefühle, die Ängste voreinander, die Frusts miteinan­der, dieses Leben ohne Träume und Geheimnisse, untereinander, um da rauszukommen, erstmal, nehmen wir Drogen." aus „Der Blues" 1967- 1969

(Populär) Sozio- Psychologisches

„Zu den Eigenschaften des Menschen gehören nicht nur lebenserhaltende Bedürfnisse, wie Essen, Trinken, Woh­nen, deren Nicht-Befriedigung sehr bald zu Funktionsstörungen des Körpers führt, sondern auch das soziale Bedürfnis nach dem Leben in Gruppen und die Suche nach transzendentaler Erfahrung. Das Bedürfnis nach dem Erleben die­ser anderen Ebenen menschlichen Daseins wird vielfach auf das Bewußt­sein des Menschen zurückgeführt. Die­ses Bewußtsein verhalf ihm einerseits, sein Leben immer "einfacher" zu gestal­ten, andererseits ließ es quälenden Äng­sten Raum, die aus der Tatsache ent­springen, daß Mensch im Gegensatz zum Tier eine Vergangenheit hat und sich vor der Zukunft fürchten kann. Lange Zeit war deshalb allen archai­schen Religionen eine Tendenz zu eigen, die man als Suche nach seeli­schen Ausnahmezuständen, nach einer Ablösung des Bewußtseins von der Rea­lität interpretieren kann.

Dazu bedienten sich die Menschen unterschiedlicher Kulturen unterschiedli­cher Mittel: Fasten, Meditation, Musik und Tanz sind die ältesten Formen, die aber auch eine starke Bereitschaft zur Konzentration, einem bewußten Willen zum Übergang in andere Wahrneh­mungszustände voraussetzten; die Droge ist ein Weg, der dem Suchenden Zugang zu anderen Ebenen verschafft, ohne daß dieser die o.g. Fähigkeiten besitzen muß. Sie birgt somit aber auch die Gefahr der „leeren" Erfahrung, einem inhaltslosen Dröhnzustandes, in dem der Wunsch nach Selbsterfahrung und Bewußtseinserweiterung frustriert wird.

Das Wissen um ein Zusammenwirken zwischen Pflanzen, Tieren und der menschlichen Psyche war wesentlicher Bestandteil der archaischen Kulturen. In diesen Zeiten war der Gebrauch von Drogen eingebettet in die jeweilige Kul­tur. Er hatte seine Funktion, und die Menschen hatten zum einen das Wissen um einen „zweckgebundenen" Einsatz der Substanzen, zum anderen besaßen sie aber auch noch das kulturell-spiritu­elle Grundgerüst an Werten und Erkenntnissen, auf die die damaligen Gesellschaften ausgerichtet waren. Die gesamte gegenwärtige Problematik der Rauschdrogen stammt aus ihrer pro­fanen Verwendung. Der charakteristi­sche Wendepunkt in der Sozialge­schichte einer Rauschdroge tritt stets dann ein, wenn am Ende einer Epoche die ursprüngliche Integration der Droge, in die jeweilige Kultur zerfällt. Immer dann, wenn die Möglichkeit versiegte, die Droge ritualisiert oder zumindest sozial eingebettet zu gebrauchen ( als Folge eines um sich greifenden Materia­lismus, eines Verlustes ideeller Werte), zeigte sich exzessives Konsumverhalten.

Auf Konsumentenseite ging der Verlust der Ehrfurcht mit dem Mißbrauch Hand in Hand, genauso wie sich auf Produkti­onsseite die Qualität der pflanzlichen ( Heil-) Mittel und natürlicher Braupro­dukte in billige, gefährliche Industrie- Massenware verwandelte."

aus dem Alkoholreader der Florabeset­zerInnen, Hamburg

Nicht ganz so populär Biophysiolo­gisches:

Ethanol, also Alkohol, wird immer und bei jedem Menschen von Mikroor­ganismen gebildet— aus Nahrungsresten im Darm. Daher erklärt sich, warum der Mensch überhaupt Abbauwege besitzt, die ganz speziell auf dieses Zellgift gerichtet sind. Eine sogenannte Oxygen­ase spaltet den Alkohol und macht ihn verdaubar (Alkohol hat einen 50% höhe­ren Energiegehalt als reiner Zucker - deshalb sind eben „Fünf Bier auch 'ne Mahlzeit"). Ein weiterer Abbauweg wird durch das Enzym und damit Katalysator „Alkoholdehydrogenase" beschleunigt, eine für jeden Alkohol charakteristische Gruppe wird abgespalten. Bei den Ureinwohnern Amerikas war dieser Abbauweg zum Teil nicht oder nur in abgeschwächtem Maße vorhanden: „Feuerwasser" von den „Bleichgesich­tern" erst verschenkt und dann verkauft entfaltete deshalb unter den „Rothäu­ten" Nordamerikas eine fatalere und länger andauernde Wirkung, außerdem machte es schneller abhängig.

Alkoholdehydrogenase ist trainierbar —bei häufigem oder konstantem Alkoholkonsum beschleunigt sich die Abbaurate. Ein gesunder Mensch mit normaler Leberfunktion baut pro 10 Kilogramm Körpergewicht und Stunde ein Gramm Alkohol ab. Werden 1,5 - 2,5 g Alkohol pro kg Körpergewicht innerhalb 1/2 Stunde getrunken (Trinkwetten) und ohne Erbrechen resorbiert, so hat dies den Tod zu Folge (Dosis letalis). Die tödliche Blutalkoholkonzentration liegt bei etwa 3,5 Promille - Ausnahmen bestätigen die Regel. Die stark leberschädigende Wirkung des Giftes Alko­hol wird noch durch verschieden Begleitstoffe des Gärungsprozesses ver­stärkt. Der genaue Wirkungsmechanismus der zellschädigen Droge ist noch nicht bekannt.

Zum Thema-Drogen/Industrie eine Feststellung Friedrich Engels, der 1876 schrieb:

„.. Als aber die Warenproduktion von den Zünften in die Fabriken ... von den Handwerkern und Gesellen auf die Industrieproletarier überging, änderte sich die Art der Alkoholversorgung auf bezeichnende Weise. Der Industrialismus erzeugte nicht nur den arbeitenden Mas­sen ein stärkeres und allgemeineres Bedürfnis nach dem Genuß berauschen­der Getränke, er bemächtigte sich auch der Alkoholproduktion, um sie in entfes­seltem Maßstab zu betreiben. Im Zusammenhang damit warf er gewaltige Men­gen von Bier und Schnaps auf den Markt, schuf er eine Vergnügungsindu­strie, die ihm zahllose Gelegenheiten bot, den Alkohol an die Konsumentenschaft zu bringen (...) Kneipen, Amüsierlokale wurden wie Kaufläden, Basare und Warenhäuser zu großkapitalistischen Unternehmungen. "

In der BRD wurden 1989 3,999 Milliarden DM Branntwein und 14,555 Milliarden DM Tabaksteuer kassiert.

In den letzten 20 Jahren hat sich der Alkoholkonsum verdoppelt, im Trikont sogar verdreifacht, so daß sich der Umsatz auf etwa 17o Milliarden Dollar jährlich beläuft.

„Alkoholkonsum ist konterrevolutionär!", schloss schon in den 30er Jah­ren die KPD.

Mensch könnte hier natürlich auf die mannigfachen Verflechtungen des Staa­tes mit der Drogen- und Genußmittelindustrie eingehen, sei es auf die Koks-Connection der US- Regierung, oder auf die Haltung der BRD- Gewaltigen in der Frage der Freigabe von Methadon an Süchtige, aber all das ist woanders in ausführlicherer Form abgehandelt, und ist auch in unserem Zusammenhang bezüglich des Drogengebrauchs nur von sekundärer Bedeutung. Natürlich sollten wir uns auch Gedanken machen, welches Regime wir mit unseren „Dro­genkäufen" unterstützen und wir wer­den später nochmal die Floramenschen zitieren, die diesen Zusammenhang auf­greifen, aber der Ansatz den wir für die­sen Artikel gewählt haben, ist eher der, unsere ganz persöhnliche Beziehung zu Gebrauch und Mißbrauch zu prüfen, und deshalb jetzt:

Alkohol trinken - ein Selbstversuch

08.43 Uhr. Zum ersten Mal wachgeworden.

Finde meine Augen nicht.

Rumgedreht.

12.07 Uhr. Wieder wach geworden. Meine Augen sind doch da wo sie immer sind, nur viel kleiner. Der Ver­such, die Geräusche aus der Küche zu ignorieren, schlägt fehl.

Die nächste Stunde den gestrigen Tag rekonstruiert. Es fehlen einige Teile des späten Abends und ich frage mich vor­sichtig, ob es wohl sein kann, daß die sogenannten Filmriße nichts weiter als die Verbannung besonders peinlicher Momente ins Exil des Un-ter-bewußten sind. Nehme mir vor, in der nächsten Zeit meine Träume dahingehend zu überprüfen.

- Zurück zu gestern –

Gearbeitet. Danach zwei Biere. Mit taub werdendem Zahnfleisch auf den Weg zur U- Bahn gemacht. Unterwegs am Kiosk noch ein Bierchen geholt. U- Bahn. Es kommt zu leichter Euphorie, als zwei kleine Kerle mit ihren Zieharmonikas für ein paar Groschen die anderen Leute nerven. Auf dem Weg von der U- Bahn nach Hause ein Sech­ser-Pack geholt. Zu Hause Musik aufge­legt und Bier. Dann Duschen und Bier. Gesäubert und leicht angetrunken jetzt, überkommt mich das Gefühl unbedingt!!!, un- be- dingt noch irgendwie raus, Leute, Krach am Besten beides, oder sogar Freunde; ihr wißt, was ich meine. Telefonieren und Bier. Dann endlich raus. Stoße mir die Birne, weil das verpißte Licht im Treppenhaus wie­der nicht funktioniert. Auf dem Weg in die Kneipe nicht in der Lage an der Tanke vorbeizugehen. Mehr Bier. U- Bahn. Kneipe. Rauchen, dumme Witze und Bier. „Wo geht was ab?" Beratung über den weiteren Ablauf des Amüse­ments für den Abend. Wir nehmen einige Beschleuniger zu uns. „Man gönnt sich ja sonst nichts. HAHAHA!" Erstes, leichtes Würgen verspürt. Band so- und- so im Ix, DiJäy Der- und- der im Üpsilon, wichtige Entscheidungen sind zu treffen. Als Entscheidungshilfe: Bier. Also kein Konzert. Disco. Discolatei­nisch: ich lerne. - FUCK! Das Bier ist teuer und schmeckt nach Schultheiss. Deshalb weitere Beschleuniger. Die Musik wird merklich tanzbarer. Abhotten. Schweiß riecht nicht so toll. Plötz­lich totaler Hunger, ey Alta! Raus und irgendwo, irgendwie, irgendwas einge­schoben. Wir greifen uns noch ein Sech­ser- Pack und kommen überein, den Abend mit ein paar

netten,

fetten

Zigaretten zu beschließen. Genau DAS wird dann auch gemacht. Ich gehe glaube ich noch mal Bier. holen und wir singen gemeinsam etwa eine Stunde „Quantanamera/Kwantanamera". Irgend­wann komme ich noch in mein eigenes Bett, obwohl mir nicht klar ist wie.

13.14 Uhr.

Aufgestanden. Mir ist kotzübel und mein Kopf ist so ziemlich Alles auf ein­mal.

Geduscht.

Als ich meine Hose anziehen will, bemerke ich Kotze auf dem rechten Bein. Kann meinen Schlüssel nicht fin­den, dafür umgekipptes Bier vor der Anlage.

Ergebnis des Versuchs POSITIV: Ich war besoffen! Yeah!

Noch drei Thesen der Floramenschen, die wir hier einfach so übernehmen möchten:

„Wir wollen keinen Apell wider den zerstörerischen Drogen loslassen, son­dern die Zusammenhänge von Drogen, Sucht und Profit anschauen. Es geht darum, über Alkohol zu diskutieren, aber nicht so zu tun, als ob es etwas von uns außerhalb liegendes wäre. Wir Kon­sumentinnen, die bei der kleinsten Kritik über das Thema hinweggehen, sollten einsehen, daß Alkohol so genossen im Widerspruch zu unseren politischen Ideen und Zielen stehen."

Erste Thesen

1. In nicht entfremdeten Gesellschaften (Naturvölkern?) werden Drogen hauptsächlich zum rituellen Gebrauch genutzt. Der Mensch nutzt die Droge als Transportmittel, andere Wahrnehmungsebenen zu erreichen. In industrialisierten Gesellschaften ist Droge, ist Alkohol Ware, die für den Staat doppelte Funk­tion hat. Alkohol- und Tabaksteuern stellen wichtige Posten in der Haushalts­politik dar. Zum zweiten sind sie Mittel, vielleicht auch Zweck, soziale Brenn­punkte zu entschärfen.

Alkohol entpolitisiert, vereinzelt und macht handlungsunfähig.

2. Ursachen der Alkohol- und Drogen­sucht sind weniger in den „Persönlich­keitsstrukturen" der Abhängigen zu suchen, als aus den gesellschaftlichen Verhältnissen resultierend zu sehen. Auf der Erscheinungsebene besitzt Alkohol anscheinend (so viel Schein, kann das sein? die red.) viele positive Eigenschaften. Als gesellschaftlich legali­sierte Droge ist es Ausdruck von „Dazugehörigkeit". Soziale Ängste, Probleme, Streß können mit der Droge betäubt werden. Schauen wir aber genauer hin, stellen wir fest, daß das entfremdete Mit- und Untereinander, das Fehlen von per­sönlichen Bindungen, also die Realität kapitalistischen Alltags, den Drogenkon­sum als eine Möglichkeit der Flucht vor dieser Realität attraktiv erscheinen läßt.

3. Alkohol macht krank, abhängig, erpressbar, nicht nur deshalb ist Alkohol und linke, autonome, revolutionäre Bewegung ein Widerspruch in sich."

Bis jetzt ging es ja, auch wenn immer von Drogen in der Mehrzahl geschrie­ben wurde in erster Linie um Bierchen und Schnäpschen.

Kein Grund sich in Sicherheit zu wiegen Ihr Kiffköppe da draußen!

Der folgende Text von Peter Paul Zahl zeigt, daß auch zu anderen Zeiten das Thema Drogenkonsum innerhalb der Linken ein durchaus kontroverses war. Inwiefern sich gewisse Ausgangspunkte seit den 60ern zu heute unterscheiden wird noch darzustellen sein, erstmal jedoch;

Ladies and Gentlemen:

Peter Paul Zahl

Haschisch
oder die Ideologie der glücklichenVerbraucher

„Ich schreibe hier nicht gegen Haschisch, ich bin für Haschisch. Ich schreibe hier nicht über die Vermittel­barkeit der Haschkampagne —das über­lasse ich den Traditionalisten—. Ich möchte hier einiges darlegen über den Wert der Haschkampagne.

1. Der Genuß von Haschisch ist absolut ungefährlich. Voraussetzung ist jedoch wie bei Alkohol und Zigaretten, gute Ernährung. Hasch, sagte mir ein junger arabischer Dealer in Tanger, sollte genossen werden, wie früher Kognak und Zigarren in guten Bürgerhäusern. Eine Sucht stellt sich nicht ein. Beweis: Nichterscheinen von Entzugssymptomen nach dem Aufhören von Haschkonsum. Mit dem Rauchen aufzuhören ist einfa­cher als bei Zigaretten.

2. Haschischkonsum in den USA und Westeuropa ist Sache der jungen Bour­geoisie. Immer wieder stellen die hiesi­gen Zeitungen erstaunt fest, die „Täter" stammten aus zumeist „gutem Hause".

3. Haschischkonsum in den USA und Westeuropa ist undenkbar ohne die damit verbundene Ideologie. Sie hat zwei Motive: die Frustration der jungen Bürgersöhne, verursacht durch Faschi­sierung, Konservativismus, überlebte abendländische Traditionen und das zur Zeit noch herrschende Haschverbot. Die Haschideologie hat zwei Kompo­nenten: Ersatz abendländischer, europäi­scher Religionen und Traditionen durch fernöstliche und nahöstliche und Scheinbefreiung vom als irrig empfundenen Rationalismus. Zum ersten trugen schon die Beatniks bei — eine Gebetsmühle, geschwungen von Allen Ginsberg in der „speakers corner" des Hyde Park, Lon­don— ein früher Beweis von Scheinbuddhismus, von american imported mysticism. Einer der Protagonisten der zweiten hier in Deutschland ist Reimar Lenz. In einem großen Artikel in der Berliner Hippiezeitung „love" legt er die Motive der Haschideologie klar; er schreibt: „Die Realität, vor der die Hascher fliehen, besteht aus der bürgerli­chen Zwangsfiktion, aus plattem Ratio­nalismus des neunzehnten Jahrhunderts, aus dem vernutzten Alltag von Leistung und Konsum", folgert daraus, daß es einen Weg zu einer "neuen Transzen­denz" geben muß (Haschisch), belegt die, die „weiterhin platt rationalistisch" bleiben wollen, flugs mit dem Neckna­men "Immanenz- Spießer", wirft „sozialistische oder faschistische" Totalitaris­men in einen Topf (genauso wie just die Bürger, die er zu beschimpfen meint, wie Springer, wie die FAZ, wie der SPIE­GEL), baut dann den „psychedelischen Menschen" auf, der dann, seiner Mei­nung nach „zum Rationalisten des 19ten Jahrhunderts sich so verhält, wie dieser zum Neandertaler", ihm verhelfen Psy­chedelika zu „planetarischer Merk- Fähigkeit". Für ihn ist „Haschisch ein experimenteller Schlüssel zu einer Relati­vitätstheorie des menschlichen Bewußt­seins", berichtet u.a. , daß Hasch von orientalischen Richtern bei geistigen Ent­scheidungen als schöpferisches Hilfsmit­tel zu Rate gezogen wird (daher wohl auch das Handabhacken bei Dieben in Saudi Arabien?), und schließt dann nach recht langem Selbstmitleid, die Kri­minalisierung betreffend, auf Hascher warte „ein geistiger Lohn; die schlafrau­bende Auseinandersetzung mit der Tota­lität des heutigen Informationsuniver­sums".

4. Intentionen, Sprache und Motive der Haschischprotagonisten weisen sie als typische Vertreter der sich in Agonie befindlichen Bourgeoisie aus.

Haschischkonsum und Haschischver­folgung sind lediglich zwei Seiten ein und derselben Medaille; der kapitali­stisch- autoritären.

Die „Isolation" der Hascher, die sie zum Joint greifen läßt, ist lediglich „Ideo­logie, eine gesellschaftlich bedingte und daher nicht zufällige, aber als Ideologie willkürliche Erfindung, die die subjektive Verzweiflung als eine absolute und für ewig unaufhebbare interpretieren möchte, denn sie ist weder anthropolo­gisch noch soziologisch begründbar" (L. Kofler). Die Hascher nehmen Haschisch, haben ihre Ideologie und ihr Selbstmitleid, weil sie als Vertreter der Bourgeoisie vereinsamt, leer sind und als Leere nicht allein sein können. Ihre „Isolation" ist nicht die der als kriminell diffamier­ten Minderheit ( das werden sie erst, allerdings aus einem großen Irrtum her­aus, den ich noch begründen werde), sie ist ein Vorurteil. Die bourgeois Einsa­men haben sich nichts mehr zu sagen, deshalb verstehen sie „die anderen" nicht mehr. Die „Isolation ist nur ein Vorurteil des bürgerlichen, dekadenten und deshalb verzweifelten Individuums" (Kofler)

5. So ist es verständlich, wenn die Haschprotagonisten als Vertreter der Spätbourgeoisie mit den ökonomi­schen, sozialen, religiösen usw. Traditio­nen der Frühbourgeoisie, d.h. ihrer Klasse, die doch nicht mehr ganz die ihre ist, brechen.

Sie werden „gegenzeitläufig". Sie begreifen sich als Vorläufer des "neuen" psychedelischen Menschen und sind in Wirklichkeit nur Endprodukt, Ausfluß einer Klasse. Deshalb stehen sie ihr auch in Feindschaft gegenüber.

6. Sie verstehen nicht: sie verabscheuen die Konsumideologie „der anderen" und konsumieren. Nämlich Hasch. Das in unseren Breiten einen gehörigen Preis hat —und Riesenhandelsspannen—. Sie verabscheuen die Leistungsideologie „der anderen" und leisten. Zumindest nehmen sie sich das vor. Die Produkte ihrer Tätigkeit sind, von einigen Musi­kern abgesehen, eher kläglich. „Das Baden der Füße in kaltem Wasser" (Nietzsche) würde ihre Phantasie viel­leicht mehr beflügeln. Sie verkaufen Hasch für 4 bis 8 Mark das Gramm, das sie für 100 Mark das Kilogramm erwar­ben, erklären die Preisdifferenz mit dem Risiko und vergessen ganz; daß dies genau der Unternehmerideologie und - phraseologie entspricht. Sie wissen ganz

genau, daß in viel von dem hier ver­kauften Stoff o=Opium ist, erklären aber trotzdem, das Haschrauchen, was an und für sich richtig ist, ungefährlich und nicht suchterregend sei, sie handeln daher bewußt wider besseres Wissen und dienen den Belangen dieser, unse­rer, von ihnen angeblich verschmähten Wirtschaftsform, nämlich Konsumenten heranzüchten, usw.

7. Die Verfolgung von Genuß und Ver­kauf von Haschisch ist eher ein komi­scher denn tragischer Irrtum der Väter diesen Söhnen gegenüber.

In Holland, speziell in Amsterdam, gelang es der Obrigkeit, die Provo- und Jugendrevolte zum Teil niederzuschla­gen: sie erlaubte das Haschrauchen unter Kontrolle, in staatlichen Klubs. Doch noch existiert keine Haschlobby im Bundestag. Das Unwissen über die Ungefährlichkeit des Krauts macht die herrschenden Väter blind. Wären sie etwas gewitzter, konsequenter, lächelnd skrupelloser - sie monopolisierten das Hasch, fabrizierten Joints, versähen sie mit der Steuerbanderole, und die Söhne, die fröhlichen Haschraucher, trotteten jeden Morgen nach Genuß des staatli­chen Joints glückselig in Unis, Schulen und Fabriken.

Papi SPIEGEL erlaubt es den Kleinen schon augenzwinkernd, Onkel Justizmi­nister wird noch nachziehen. Das ist dann die erträumte „neue Wirklichkeit" der Haschprotagonisten.

8. Schauen wir uns doch die Haschpro­tagonisten an: die Beatles machen fröhli­che Liedchen, Spaßvögel ihrer Gesell­schaft, wie es die Hesters, Serrano, Leander und Lale Andersen der ihren waren, Warhol macht (ob nun mit oder ohne sein Wissen und Wollen) schon lange Werbung für Campbelltomato­soup, die Mothers of Invention sagten deutlich im Sportpalast, Westberlin, daß sie die Revolution verabscheuen, die Reste der Kommune 1 laufen herum wie Traumtänzer und haben sich (zu Recht) zum Teil an die Unterwäschereklamefürsten verdingt, ganze Industrien arbeiten zu ihrem Ergötzen, CBS und Polydor produzieren „underground" und finden reißenden Absatz, der „Hirtenlook" ist durchaus einträglich, Hippieblätter in der gesamten westlichen Welt, bunt gedruckt auf buntem Papier werden demnächst subventioniert, alle ihre Illu­strationen sind magere und dümmliche Kopien des dekadent- dümmlich- raffi­nierten Jugendstils - sie werden ja schon geliebt. Papi läßt sich ja auch schon die Haare wachsen, er hat ja „soviel Ver­ständnis". Vater und Sohn zwinkern sich zu, vielleicht probiert der Alte ja auch mal den Joint. Und die British American-Tobacco läßt Hanf schon im Mittelwe­sten der Staaten anbauen. Natürlich unter strengster Bewachung. Und Dul­dung der Bundesregierung. Freundliche Polizisten zeigen freundlichen Touristen freundlich den Weg zur Haight Street, im sonnigen San Francisco (Haschbury Street) zu den sonnigen Blumenkindern. Eine ältliche Dame, Frau Bonn (der Name könnte symptomatisch sein), Best­sellerautorin bei Econ, Düsseldorf, „ist sicher, daß sie wieder raucht", der Laden läuft doch. Oder?

9. Er läuft. Allerdings sind da einige abgesprungen. Die haben erkannt, daß Haschisch und Blumen nichts ändern. Aus Hippies wurden zum Teil Yippies (Y.I.P. = Youth International Party). Und diese beschlossen, konkreter zu werden, mit ihrer Klasse zu brechen, den Klas­senkampf aufzunehmen, mit den Black Panthers zusammenzuarbeiten. Sie erleb­ten ihr Massaker beim Parteitag in Chi­kago. Und Jerry Rubin und Abbie Hoffmann standen zusammen mit Bobby Seale vor Gericht. (Bezeichnenderweise berichtete die hiesige Presse von diesem Teil der Verhandlungen nichts.)

Seit der Zeit sind die Polizisten im gol­denen Frisko nicht mehr so freundlich, die Touristen lesen Horrormeldungen, Manson, Sharon Tates Großinquisitor, wurde für die Presse stellvertretend für die Hippies schon jetzt gelyncht.

10. Da sind sie sich einig, die Hippies und Haschprotagonsten in den Staaten und hier: was die Yippies machen, das macht man nicht.

Denn: Hasch führt im Gegenteil zu Alkohol nicht zu Aggressionen. Hasch macht friedlich, sagen sie.

cui bono?

Wir brauchen nicht erst Fanon zu lesen, um zu wissen, daß Haß, starker, zielgerichteter Haß ein wichtiges politi­sches movens ist, daß Haß in politische Qualität umschlagen kann, umschlägt, umschlagen muß.

Dieser Haß gegen dieses, unser Gesell­schaftssystem, gegen die körperliche und seelische Ausbeutung, ist ein wichti­ger Bestandteil des politischen Kampfes der außerparlamentarischen Bewegung. Es ist der Haß gegen die mörderischen Manipulationen und Repressionen des Kapitalismus. Es ist der Haß gegen ein System, das Song-My und My-Lai und Heintje zuläßt, das zwei Drittel der Menschheit hungern läßt, und zur glei­chen Zeit psychedelische Filme sieht, das Che ermorden läßt und die Beatles adelt, das über Vietnam mehr Bomben abwirft, als im letzten Weltkrieg über Deutschland gefallen sind und einen Schwachkopf namens Leary durch alle Gazetten gehen läßt.

11. Der alte Kampf zwischen subjekti­ven Bedürfnissen und politischen Ver­hältnissen hat in der Haschkampagne eine neue Verkleidung bekommen. Die Haschverbraucher sind nicht glücklich. Sie sind ein bißchen mehr glücklich als Frau Saubermann. Und die ist durch Konsum, durch Kauf und Besitz von Fernseher und Pelzmantel auch manchmal „high". Gewiß, Frau Saubermann ist gefährlicher. Das aber spricht für sie. Haschverbraucher, glück­liche Saubermänner der Psyche verges­sen eines: die Verhältnisse, die sind nicht so.

12. Visionen:

Busse westdeutscher und ausländischer Touristen kommen nach Westberlin. Nach obligatem Besuch von Mauer, Gedächtniskirche und Kudamm suchen sie die legalisierten Haschklubs auf. Langhans (Berlinheimkehrer), Uschi, Kunzelmann, die Haschrebellen und die "love"- Redaktion, Lenz, Leary, Ginsberg, alle malerisch gelagert, lassen sich gnä­dig fotografieren. Sie leben nicht schlecht dabei: Trinkgelder gibt es reich­lich —für den Kauf des nächsten Joints—. Und Nixon pflanzt in Wisconsin Hanf an. Er läßt sich von Hasch inspirieren. Dabei kommt allerdings nicht „1001 Nacht" heraus. Eher, wie man durch United Fruit (Alleinhersteller von freund­lichen Drogen) Lateinamerika noch bes­ser ausbeuten kann.

13. Schluß.

Die Auseinandersetzung mit der „Tota­lität des heutigen Informations- Univer­sums" wird nicht mit Hanf geführt. Die einen werden durch Hänf gehängt, die anderen durch Hanf betäubt. Wer heute im Orient lebt, nimmt das Gewehr (wie EI Fatah), nicht Haschisch. Wer heute hier lebt, sollte hier den Kampf aufneh­men. Gegen das System. Mit seinen Mit­teln. Solidarisch. Aber nicht mit Hanf/Haschisch."

Auch wenn heute niemand mehr Bür­gerkind sein muß, um Hasch zu rau­chen, auch wenn heute niemand mehr die Möglichkeit psychischer, Abhängig­keit von Haschisch bestreiten wird und somit auch die absolute Unbedenklich­keit der Droge Hasch zum Mythos geworden ist, auch wenn heute das Kif­fen als solches längst nicht mehr als politischer Akt verstanden wird, so ist doch vieles an Zahl's Argumentation richtig.

Der wichtigste Punkt ist wohl der, daß mensch mit klarer Rübe am subversiv­sten ist. Deshalb ein kurzer Exkurs über:

Straight Edge

Anfang der 80er Jahre in Washington D.C., als Kids, die zu jung waren legal Alkohol ausgeschenkt zu bekommen und Kippen zu rauchen in die Clubs und zu Konzerten nur dann eingelassen wurden, wenn sie durch einen Sticker mit der Aufschrift „Straight Edge" ihren freiwilligen Verzicht zum Ausdruck brachten, entstand in Verbindung mit einer aktiven Polit- Punk- Korrekt- Sein- Wollen- Szene der Begriff Straight Edge, als Synonym für eine Haltung. So unprä­tentiös und undogmatisch diese Anfänge waren, so elitär und dogmatisch waren die Interpretationen von Menschen aus anderen Orten. Keine Namen.

Die eindeutigste und wohl auch älteste Darstellung dieser Haltung ist wohl der folgende Text:

Straight Edge by Minor Threat

Ich bin ein Mensch genau wie du aber ich hab was besseres zu tun als rumzusitzen und meinen Kopf zu ficken

mit lebenden Leichen abzuhängen weiße Scheiße meine Nase raufzu­saugen

bei Konzerten ohnmächtig werden ich denke noch nicht mal an

Speed

das ist etwas, das ich nicht brau­che

ich hab eine klare Linie

Ich bin ein Mensch genau wie du doch ich hab was besseres zu tun als rumzusitzen und zu kiffen

ich weiß, ich kann mich konfrontieren

lache über den Gedanken Trips zu klinken

lache über den Gedanken mich mit Patex vollzustinken immer auf dem Posten sein niemals eine.Krücke brauchen

Ich hab eine klare Linie

Wir haben in dem Song von Minor Threat die Zeile „I got straight egde" mit „eine klare Linie" übersetzt, weil wir denken, daß es die beiden Bestandteile von Straight Edge am Besten trifft.

Klar, im Sinne von klar, wie in „klarer Kopf“ und klar aber auch im Sinne von eindeutig Linie wegen der Konstanz, nennt es Konsequenz einer Linie.

Auf dem Text ist viel herumgeritten worden. Einige haben ihn zur Lebensre­gel erhoben, andere ihn eben deshalb verurteilt, weil sie meinten er wäre zu regelhaft.

Da ist also ein Mensch, der lieber nüchtern ist ... tja... Muß man da noch groß rumdiskutieren? Warum? Oder ob er vielleicht Recht hat? Oder ob das denn überhaupt jemand darf, sich der Breitmacherei entziehen?

Ian McKaye, seinerzeit Sänger und Gitarrist der Band betont auch heute noch, daß er den Song nicht als Dogma verstanden wissen möchte, sondern als Dokumentation der eigenen Haltung.

„Ich trinke kaum Bier, weil es mir nicht schmeckt und rauche kein Hasch, aber ich sage niemandem, tu dies nicht, tu das nicht, das muß jeder selbst wissen, ich sage nur, ich bin für dieses System gefährlicher, wenn ich nüchtern bin und weiß was ich tue."

We're taking control of our bodies

Decisions will now be ours

frs not only a question of trust

you will do-what is good to you on paper

we will do what we must.

Epilog

So,... haben wir ja die ganze Palette! Denkste! Was ist mit den Freßsüchtigen, den Magersüchtigen, denTV-Süchtigen, den workaholics? Was ist mit denen, die ohne ihren täglichen 10 Kilometer­lauf nicht leben können?

Was ist mit UNS ?

Alkoholsucht, Drogensucht ,

Freßsucht, Konsumsucht

=Sehnsucht ?

nach Ritualen?

Vielleicht entwickelst sich ja hier und da ein Gespräch über das warum der „Notwendigkeit" bestimmte Dinge des All­' tags auf die eine oder andere mehr oder weniger „gesunde" An und Weise kom­pensieren zu wollen oder müssen. Wol­len oder müsen? Und welche Dinge sind es, die wir aus- oder überblenden?

In diesem Sinne, auf der Suche ... in Liebe eure P.O.C. (people on crutches)- Foundation.

PEACE -PIECE-PROST .

Halt stopl• Hier noch eine Danksagung, einmal an die Floramenschen in Ham­burg... und... an die Stattzeitung aus Kiel.

(i.A., die Setzerin)

Trinker-Rap by MC Kackvogel

Wer hat die leeren Flaschen
da...?
Der Alkoholika!
Wer war der Sack der dich im
Stich
ließ?
Wer war der Stinker?
Der Trinker!

Wer hat die leeren Flaschen
da...?
Der Alkoholika!
Wer war der Arsch wegen dem
du
sitzt?
Wer war der Stinker?
Der Trinker!

Warum sitzen wir noch hier?
Wegen Bier!
Zu sagen haben wir uns schon
lange nichts mehr
und NEUES schon gar nicht
laß uns Altes wiederholen
und wir kippen uns Bier ins
Gesicht

Und deshalb sitzen wir hier
All die Stinker
All die Trinker
Wegen Bier

Wer hat die leeren Flaschen
dahin...?
Der Mann mit dem Gin
Wer war die Sau die uns reingeritten hat?
Wer war so daneben?
Einer von denen die immer
einen
heben
Wer hat die leeren Flaschen
dahin...?
Der Mann mit dem Gin!
Wer hat mal wieder Alles

geschmissen?

Wer war so blöde?

Der Mann in der Ein- öde

Und warum steh ich neben dir? Wegen Bier!

Zu sagen haben wir uns 'ne Menge

und dann auch wieder nicht also laß uns doof quatschen und wir kippen uns Bier ins Gesicht

Und deshalb sitzen wir hier

All die Trinker All die Stinker Wegen Bier

Wer hat die leeren Flaschen dahin

gestellt?

Der Mann von Welt!

Wer war das mit den Selbstmord

Gedanken

Wer kriegt hier den Rüffel? Der Süffel'

Wer hat die leeren Flaschen dahin

gestellt?

Der Mann von Welt!

Wer war der Typ mit der Ehekrise?

Wer kriegt hier den Rüffel? Der Süffelt

Und warum steh ich neben mir?

Wegen Bier!

Dabei gedacht hab ich mir nichts

also laß mich in Ruhe

und ich schütt mir weiter und

weiter und immer mehr

Bier ins Gesicht

Und deshalb stehen wir hier Die halbe Menschheit

auf Bier

Trackback URL für diesen Artikel

http://arranca.org/trackback/522

Erschienen in arranca! #1

Kommentare

Flora-Text

den kompletten, im Artikel genannten Text aus der Roten Flora zur Alkoholdiskussion gibt es online hier: http://entdinglichung.wordpress.com/2008/07/28/zur-alkoholdiskussion-ca-1990/

Doku über Hoffman, Rubin etc.

Growing Up in America

http://www.realeyz.tv/en/morley-markson-growing-up-in-america_cont2822.html

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage dient dazu, zu testen, ob sie ein Mensch sind. Auf diese Weise werden automatisch generierte Postings (Spam) vermieden.
Image CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild zu sehen sind.